Pepes Wischmopp – Koffeinbase ohne „Zauberei“

Es soll da ja „Geheimrezepte“ geben, um Koffeinbase mit 18 mg/ml stabil herzustellen.

Nicht geheim sind die Rezepte hier: Koffein

Ohne großen Aufwand, nur durch Einrühren in den heißen Wasseranteil ist eine Traditionale (55% PG, 35% VG, 10%Wasser) mit 22 mg/ml Koffein möglich, die auch nach Wochen nicht trübe wird oder ausflockt. Eine 18er ist bei der Zusammensetzung quasi „im Vorübergehen“ zubereitet. Eine Velvet Cloud (0% PG, 80% VG, 20% Wasser) ist mit 9 mg/ml möglich, eine Iceblade (95% PG, 0% VG, 5% Wasser) kann mit ebenfalls 22 mg/ml hergestellt werden, wobei die Herstellung ein wenig „aufwändiger“ ist (was das Lösen des Koffeins anbelangt… da muss man entweder mit siedendem Wasser und einer übersättigten Lösung arbeiten oder sachte und mit ein wenig mehr Geduld das Koffein im heißen – ca. 80° C – Iceblade auflösen). Eine PVG (50% PG, 50% VG, 0% Wasser) geht maximal mit 12 mg/ml (auch etwas „umständlicher“, weil das Koffein in dem heißen PG-Anteil – wieder mit ca. 80° C und Geduld – aufgelöst werden muss).

Da braucht es keine „Spezialrezepte“… das geht einfach so (die Tage kommt im Koffein-Bereich ein tl;dr mit kurzen, knappen Anleitungen).

Wer das „wirklich starke Zeug“ braucht, kommt um die „böse Chemie“ nicht herum (weil sich Löslichkeit nicht austricksen lässt). „Böse Chemie“ ist ja – zumindest im „Volksglauben“ – alles, was aus Erdöl als Rohstoffbasis hergestellt wird (BTW: PG wird in der Regel so hergestellt). Um höher konzentrierte Koffeinbasen herzustellen, muss man zur Coffeincitrat-Methode greifen… dabei kommt Zitronensäure zum Einsatz. Wo die „böse Chemie“ sein soll, weiß ich nicht, denn Zitronensäure wird entweder aus Zitrusfrüchten oder aus Mais und Melasse hergestellt. Eigentlich wird sie für das Einkochen (z. B. Marmelade) oder für die Saftherstellung verwendet und ist gesundheitlich eher unbedenklich. Egal… damit geht dann halt mehr, wenn man es benötigt.

Pepes Wischmopp – Koffeinbase ohne „Zauberei“
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